„Redegewandte Menschen mit kräftiger Stimme werden als klüger, sympathischer, interessanter und sogar hübscher wahrgenommen“, fand der amerikanische Psychologe Howard Giles schon 1994 heraus. Viele weitere Studien haben seitdem gezeigt, dass extrovertierte und dabei gewissenhaft auftretende Menschen gegenüber zurückhaltenden Zeitgenossen im Vorteil sind.

ZEIT.de

Bürgerproteste wie zuletzt im Iran oder in China zeigen, dass eine funktionierende Demokratie mit all ihren Werten wie Redefreiheit, Toleranz und Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit ist. Heute scheinen das bessere Argument, die rationale Abwägung und genaue Recherche im Trubel der Politik- und Medienlandschaft häufig das Nachsehen zu haben, komplexe Debatten an zu geringer Aufmerksamkeitsspanne zu scheitern, sodass in der Öffentlichkeit vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme Anklang finden.

Das bundesweite Projekt „Jugend debattiert“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier will Schüler:innen für die Kultur der lebendigen Demokratie begeistern und sie auf ihrem Weg zu mündigen Bürger:innen fördern.

Das Debattieren nach festgelegtem Format schult die Rede- und Gesprächsfähigkeit, somit das Selbstvertrauen und das Bewusstsein für die Mehrdimensionalität kontroverser Fragestellungen.

Am KDG finden jährlich Workshops zum Debattenformat nach „Jugend debattiert“ und das Schulturnier für Interessierte im Januar ab Klasse 8 statt. Die Schulsieger:innen jeder Altersgruppe qualifizieren sich für das Regionalturnier im Februar in Dinslaken. Ein positives Abschneiden kann die KDG-Debattant:innen in das Regionalfinale im Düsseldorfer Landtag und weiter ins Bundesfinale in den Bundestag nach Berlin führen.

Weitere Informationen: Offizielle Homepage Jugend debattiert

Schulkoordinator: Herr Gorris